restic auf dem Mac ohne Kommandozeile
restic ist ein freies Backup-Programm: schnell, verschlüsselt, sichert nur Änderungen und schreibt auf Platten, SFTP und S3-Speicher. Der Haken für viele Mac-Nutzer: Es läuft im Terminal.
Was restic gut macht
- Verschlüsselung immer: AES-256, der Schlüssel entsteht aus deinem Passwort.
- Deduplizierung: Gleiche Daten speichert restic nur einmal, auch über viele Backups hinweg. Jedes Backup ist trotzdem ein vollständiger Stand.
- Offenes Format: Ein restic-Repository lässt sich auf Mac, Linux und Windows lesen.
- Prüfen eingebaut:
restic checkerkennt beschädigte Daten.
Die vier wichtigsten Befehle
restic -r /Volumes/Backup/restic init # Repository anlegen
restic -r /Volumes/Backup/restic backup ~ # sichern
restic -r /Volumes/Backup/restic snapshots # Stände auflisten
restic -r /Volumes/Backup/restic restore latest --target ~/Restored
Was dir im Terminal fehlt
Ein Zeitplan (launchd), Ausnahmen für Caches, der Festplattenvollzugriff für geschützte Ordner, Mitteilungen bei Fehlern, eine Übersicht, wann zuletzt gesichert und geprüft wurde, und eine bequeme Art, Dateien zu finden. Das alles lässt sich mit Skripten bauen, aber es muss jemand pflegen.
Ohne Terminal
Eine Mac-App kann restic für dich steuern: Ziel wählen, Passwort festlegen, fertig. Achte darauf, dass sie ein normales restic-Repository schreibt. Dann kommst du auch ohne die App mit den Befehlen oben an deine Daten.
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