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Wie prüfe ich, ob mein Mac-Backup funktioniert?

Ratgeber · Fabian Faraz Farid · 03.11.2026

Viele merken erst beim Wiederherstellen, dass das Backup seit Monaten nicht lief oder Dateien fehlen. Ein Test dauert zehn Minuten und gibt dir Gewissheit.

1. Wann lief das letzte Backup?

Bei Time Machine steht das Datum in den Systemeinstellungen unter Allgemein › Time Machine. Liegt es mehr als ein paar Tage zurück, obwohl der Mac lief, stimmt etwas nicht.

2. Ein paar Dateien wiederherstellen

Wähle fünf bis zehn Dateien aus verschiedenen Ordnern: ein Dokument, ein Foto, eine Datei aus der Mail-Ablage. Stelle sie aus dem Backup in einen neuen Ordner wieder her, nie über die Originale. Bei Time Machine öffnest du dafür den Ordner im Finder, wählst in der Menüleiste „Time Machine-Backups durchsuchen“ und gehst zu einem älteren Stand.

3. Byte für Byte vergleichen

Öffnen allein reicht nicht, eine beschädigte Datei kann trotzdem aufgehen. Vergleiche die Prüfsummen im Terminal:

shasum -a 256 ~/Documents/Vertrag.pdf ~/Desktop/Test/Vertrag.pdf

Stimmen beide Zeichenfolgen überein, ist die Datei identisch. Wichtig: Die Datei darf sich seit dem Backup nicht geändert haben.

4. Die gespeicherten Daten prüfen

Bei Netzwerk-Backups bietet Time Machine „Backups überprüfen“ (Wahltaste und Time-Machine-Symbol in der Menüleiste). Mit restic liest restic check --read-data-subset=5% einen Teil der gespeicherten Daten und meldet Schäden.

5. Regelmäßig wiederholen

Ein Test ist eine Momentaufnahme. Trag dir einmal im Monat einen Termin ein, oder nutze ein Werkzeug, das solche Proben selbst macht und dir das Ergebnis zeigt.

Lifeboat sichert deinen Mac mit restic auf eine Platte, ein NAS oder deinen Cloud-Speicher und stellt jede Woche zufällige Dateien wieder her, um zu zeigen, dass das Backup funktioniert. 14 Tage alles frei, danach 1 Platte kostenlos oder Pro für einmalig 39 €.

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